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Neutrophile enthalten mindestens zwei Typen von sekretorischen Granula. Die vorliegende Arbeit verknüpft die Sekretion der (lysomalen Typ) azurophilen Granula, nicht jedoch die der spezifischen Granula, mit endosomalen Transportmechanismen. (a) Selektive Stimulation der Sekretion azurophiler Granula durch das Na-Ionophor Monensin oder nichtselektive Stimulation durch FMLP nach einer Vorbehandlung mit Cytochalasinin B führte zu ausgeprägter pinocytotischer Aktivität parallel zur Freisetzung azurophiler Granula, während FMLP allein, selektiv für spezifische Granula, kaum Flüssigkeitspinozytose hervorruffte. (b) Die so gebildeten Pinosomen fusionierten mit azurophilen Granula, was darauf hindeutet, dass die Exozytose azurophiler Granula möglicherweise über endosomale Organellen erfolgt. Diese Hypothese wurde getestet, indem die Auswirkungen von zwei Behandlungen, die selektiv die Freisetzung des Inhalts azurophiler Granula verhindern, ohne die Sekretion spezifischer Granula zu beeinträchtigen, bestimmt wurden, nämlich der Ersatz von Cl- durch Gluconat oder die Zugabe von Zink. Der Ersatz von Cl- stellte sich als nachteilig für den Pinozytoseprozess selbst heraus, während ZnSO4 die Fusion zwischen Endosomen und azurophilen Granula zu verhindern schien. Diese Daten unterstützen das Konzept, dass die (lysomalen Typ) azurophilen Granula, nicht jedoch die spezifischen Granula, über den endosomalen Weg sekretierte werden.
Fittschen et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.