Key points are not available for this paper at this time.
Intrazelluläre Aktivität wurde von Neuronen in der CA1-pyramidalen Schicht von Scheiben des Hippocampus der Ratte, die in vitro gehalten wurden, aufgezeichnet. 2. Die Anwendung von 5-HT in einem Tropfen oder durch Ionenophorese führte zu einer Hyperpolarisation von 3-5 mV, die mit einem Rückgang des Eingangswiderstands um 30 % verbunden war. 3. Die Reaktion auf 5-HT war minimal bei einer Konzentration von 1 µM und maximal bei 100 µM. Die Antworten schienen durch Methysergid, das im Überflussmedium angewendet wurde, blockiert zu sein. 4. Die Antworten auf 5-HT waren minimal, wenn das Medikament im apikalen dendritischen Bereich angewendet wurde, und maximal, als es in der Nähe des Somas angewendet wurde. 5. 5-HT erzeugte keine wesentlichen Veränderungen in e.p.s.p.s, die durch die Stimulation des Schaffer-Kollateral-Kommissursystems hervorgerufen wurden, oder in i.p.s.p.s, die gelegentlich nach Stimuli an das Stratum radiatum auftraten. 6. Die Antworten auf 5-HT sind echte postsynaptische Antworten und keine indirekten Effekte, da sie in einem Ca2+-defizienten, Mg2+-angereicherten Medium vorhanden sind, das die synaptische Übertragung blockiert. 7. Die Antworten auf 5-HT hingen nicht von der extrazellulären Cl- Konzentration ab. 8. Diese Experimente deuten darauf hin, dass 5-HT seine Effekte im Hippocampus der Ratte durch Aktivierung von K+-Kanälen erzeugt.
Menahem Segal (Sun,) untersuchte diese Frage.