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HINTERGRUND: Die sich schnell entwickelnde COVID-19-Pandemie ist zu einer globalen Gesundheitskrise geworden. Mehrere Faktoren, die die Risikowahrnehmung beeinflussen, wurden identifiziert, einschließlich Wissen über die Krankheit, Informationsquellen und emotionale Zustände. Frühere Studien zur COVID-19-bezogenen Risikowahrnehmung konzentrierten sich hauptsächlich auf die Allgemeinheit, während es nur wenige Daten zu COVID-19-Patienten gab. ZIEL: Die Risikowahrnehmung von COVID-19-Patienten, ihr Wissen über die Krankheit, Informationsquellen und emotionale Zustände im epizentralen Wuhan während des COVID-19-Ausbruchs in China zu untersuchen. METHODEN: Die Daten wurden online mit einem selbstverwalteten elektronischen Fragebogen gesammelt, der unter Berücksichtigung früherer relevanter Studien und Publikationen der Weltgesundheitsorganisation entwickelt wurde. ERGEBNISSE: Ein höheres Maß an wahrgenommenem Risiko im Zusammenhang mit COVID-19 wurde im Vergleich zu anderen potenziellen Gesundheitsbedrohungen festgestellt. Wissenslücken bestanden bezüglich der Übertragung und Prävention von COVID-19. Darüber hinaus war die Risikowahrnehmung negativ mit dem Wissen und positiv mit depressiven Zuständen verbunden. Zudem war soziale Medien eine primäre Informationsquelle zu COVID-19, während die vertrauenswürdigsten Quellen Gesundheitsfachkräfte waren. DISKUSSION: Eine realistische Risikowahrnehmung sollte gefördert werden, wobei sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit bei der Entwicklung relevanter Strategien berücksichtigt werden sollten. Darüber hinaus muss die Risiko-Kommunikation spezifisch auf verschiedene Zielgruppen, wie ältere Menschen und psychisch vulnerable Personen, zugeschnitten sein, wobei populäre Medienplattformen genutzt werden sollten.
Zhong et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.