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Dieser Artikel plädiert dafür, eine kulturelle Perspektive auf Studien zur Risikowahrnehmung des Klimawandels anzuwenden. Der Artikel entwickelt das Modell des "Kreislaufs der Kultur" und behauptet, dass die Produzenten und Verbraucher von Medientexten gemeinsam an dynamischen, bedeutungsgenerierenden Aktivitäten beteiligt sind, die kontextabhängig sind und sich im Laufe der Zeit verändern. Eine kritische Diskursanalyse des Klimawandels basierend auf einer Datenbank von Zeitungsberichten aus drei britischen Qualitätszeitungen über den Zeitraum 1985-2003 wird präsentiert. Diese empirische Studie identifiziert drei verschiedene Kreisläufe des Klimawandels – 1985-1990, 1991-1996, 1997-2003 – die durch unterschiedliche Rahmenbedingungen der mit dem Klimawandel verbundenen Risiken gekennzeichnet sind. Der Artikel schlussfolgert, dass es Hinweise auf soziales Lernen gibt, da Akteure auf ihren Erfahrungen im Zusammenhang mit Klimawissenschaft und politischen Entscheidungsprozessen aufbauen. Zwei wichtige Faktoren, die den Diskurs der britischen Qualitätszeitungen über "gefährlichen" Klimawandel prägen, sind die Handlungsmacht von führenden politischen Persönlichkeiten und die dominierenden ideologischen Standpunkte in verschiedenen Zeitungen.
Carvalho et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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