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Die Ergebnisse einer Umfrage zu den öffentlichen Einstellungen über die angemessene Länge von Haftstrafen für verurteilte Straftäter werden berichtet. Es werden zwei Hauptfragen angesprochen: 1) Grad des Konsens innerhalb der Bevölkerung über angemessene Strafen für verschiedene Straftaten und 2) die Beziehung zwischen den von der Öffentlichkeit gewünschten Strafen und der tatsächlichen Haftzeit, die von den Straftätern verbüßt wird. Die Analyse deutet auf ein erhebliches Einvernehmen über die relative Schwere der Strafen hin, die für verschiedene Straftaten verhängt werden sollen, jedoch auf Uneinigkeit über die absolute Höhe dieser Strafen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass es möglich ist, einen Konsens über einen proportionalen, gerechten Strafrahmen zu erzielen, jedoch Schwierigkeiten bestehen, die „Konstante der Proportionalität“ festzulegen. Die von der Öffentlichkeit gewünschten Strafen sind konstant strenger als die tatsächlich verhängten Strafen, was die Notwendigkeit einer größeren öffentlichen Sensibilisierung für die aktuellen Haftpraktiken nahelegt, damit die Erwartungen an die festgelegten Strafrahmen realistisch und mit der begrenzten Haftkapazität vereinbar sind.
Blumstein et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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