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HINTERGRUND: Das humane Metapneumovirus (HMPV) ist eine Hauptursache für akute Atemwegsinfektionen mit erheblicher Morbidität und Mortalität. Es existieren keine zugelassenen Impfstoffe oder therapeutischen Mittel. Monoklonale Antikörper (mAbs) sind wirksam zur Vorbeugung anderer Infektionskrankheiten und könnten bei Hochrisikopatienten gegen HMPV eingesetzt werden. METHODEN: In vitro-Tests wurden durchgeführt, um die neutralisierende Aktivität und die Affinitätskinetik des humanen mAb 54G10 zu bewerten. Ein neues Mausmodell wurde entwickelt, um die prophylaktische und therapeutische Wirksamkeit in vivo zu bewerten. Das Epitop von 54G10 wurde durch die Erzeugung von mAb-resistenten Mutanten (MARMs) identifiziert. ERGEBNISSE: In niedrigen Konzentrationen neutralisierte 54G10 alle 4 Subgruppen von HMPV in vitro und hatte eine Subnanomolar-Affinität für das Fusionsprotein. DBA/2-Mäuse waren für alle 4 HMPV-Subgruppen permissiv, und 54G10 war sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch gegen HMPV in vivo wirksam. Die Sequenzierung der HMPV MARMs identifizierte das 54G10-Epitop, das einem antigenen Bereich des respiratorischen Synzytialvirus (RSV) ähnlich war. 54G10 zeigte auch in vitro neutralisierende Aktivität und in vivo schützende und therapeutische Wirksamkeit gegen RSV. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der humane mAb 54G10 hat eine breite neutralisierende Aktivität gegen HMPV und könnte klinisch prophylaktischen und therapeutischen Nutzen haben. Das konservierte Epitop könnte ein strukturelles Impfziel für HMPV und RSV darstellen.
Schuster et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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