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Die supermassiven Objekte in galaktischen Kernen werden für die Kerr-Schwarzen Löcher gehalten, die von der allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt werden, obwohl ein definitiver Beweis ihrer tatsächlichen Natur noch fehlt. Die massivsten Objekte in AGN (M10^9 M_) scheinen eine hohe radiative Effizienz (0,4) und eine moderate Masseakretionsrate (L₁₎₋/L₄₃₃ 0,3) zu haben. Die hohe radiative Effizienz könnte darauf hindeuten, dass es sich um sehr schnell rotierende Schwarze Löcher handelt. Die moderate Helligkeit könnte anzeigen, dass ihre Akkretionsscheibe geometrisch dünn ist. Falls ja, könnten diese Objekte ausgezeichnete Kandidaten sein, um die Kerr-Schwarze-Loch-Hypothese zu testen. Eine genaue Messung der radiativen Effizienz eines einzelnen AGN könnte die Geometrie der Raum-Zeit um den Schwarzen-Loch-Kandidaten mit einer Präzision untersuchen, die vergleichbar ist mit der, die mit zukünftigen weltraumbasierten Gravitationswellendetektoren wie LISA erreicht werden kann. Ein robustes Indiz für die Existenz eines Schwarzen-Loch-Kandidaten mit >0,32 und der Akretion aus einer dünnen Scheibe könnte als Hinweis auf neue Physik interpretiert werden. Derzeit gibt es mehrere Themen, die angegangen werden müssen, bevor AGN zur Prüfung des Kerr-Paradigmas verwendet werden können, aber der Ansatz scheint vielversprechend zu sein und in der Lage, interessante Ergebnisse vor dem Aufkommen der Gravitationswellenastronomie zu liefern.
Cosimo Bambi (Do,) untersuchte diese Frage.
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