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Die Lebensmittelproduktion und -verarbeitung in Entwicklungsländern erzeugt hohe Mengen an Abfall und Nebenprodukten, was negative Umweltauswirkungen und signifikante Kosten verursacht. Diese Biomaterialien haben jedoch ein großes Potenzial zur Herstellung von Lebensmittelzusatzstoffen und zur Minimierung von Mangelernährung und Hunger in den Entwicklungsländern, in denen sie produziert werden. Viele dieser Biomaterialien sind eine Quelle wertvoller Verbindungen wie Proteine, Lipide, Stärke, Mikronährstoffe, bioaktive Verbindungen und Ballaststoffe. Darüber hinaus können antinutritive Faktoren, die in einigen Nebenprodukten vorhanden sind, mit biotechnologischen Alternativen minimiert werden, die als Lebensmittelzusatzstoff oder in der Formulierung ausgewogener Lebensmittel verwendet werden können. In diesem Kontext ist die Nutzung dieser Biomaterialien eine Herausforderung und eine große Chance zur Verbesserung der Ernährungssicherheit. Ziel dieser Übersicht ist es, das Potenzial von Lebensmittelverschwendung und Nebenprodukten als nachhaltige Alternative zur Reduzierung von Mangelernährung und Hunger in Entwicklungsländern darzustellen; einige Beispiele und Perspektiven werden erwähnt.
Torres‐León et al. (Dienstag) untersuchten diese Frage.