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HINTERGRUND: Trotz einer langen Geschichte der Untersuchung gibt es erhebliche Debatten darüber, ob Neandertaler aufgrund des Klimawandels oder aufgrund der Konkurrenz mit anatomisch modernen Menschen (AMH) ausgestorben sind. METHODOLOGIE/WICHTIGSTE ERKENNTNISSE: Wir wenden eine neue Methodologie an, die archäologische und chronologische Daten mit hochauflösenden paläoklimatischen Simulationen kombiniert, um ökologische und kulturelle Nischen zu definieren, die mit den Anpassungssystemen der Neandertaler und AMH während wechselnder kalter und milder Phasen des Marine Isotope Stage 3 verbunden sind. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Neandertaler und AMH ähnliche Nischen ausnutzten und dies möglicherweise in Abwesenheit von Kontakt weiterhin taten. SCHLUSSFOLGERUNGEN/WICHTIGKEIT: Die südliche Verengung des Verbreitungsgebiets der Neandertaler in Südwesteuropa während des Grönländischen Interstadial 8 war nicht auf den Klimawandel oder eine Veränderung der Anpassung zurückzuführen, sondern vielmehr scheint die gleichzeitige geografische Expansion der AMH Wettbewerb erzeugt zu haben, der zum Aussterben der Neandertaler führte.
Banks et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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