Key points are not available for this paper at this time.
Mit dem Ende des Jahres 1994 wird Kambodscha sein erstes Jahr der Rehabilitation unter einer frei gewählten Regierung abgeschlossen haben. Seit den Wahlen 1993 hat sich Kambodscha vorsichtig in Richtung eines modernen Zeitalters bewegt, und es gab bedeutende internationale Bemühungen, um sicherzustellen, dass alle Sektoren der Wirtschaft die Verbesserungen erreichen, die notwendig sind, um politische und wirtschaftliche Stabilität bis zum Jahr 2000 zu erlangen. Der Bildungssektor war ein Hauptfokus. Kambodscha ist bereit, in die nächste Phase der Entwicklung des Bildungssektors - Wiederaufbau - überzugehen. Da Nichtregierungsorganisationen (NGOs) seit über 10 Jahren Unterstützung in diesem Sektor leisten, wird die Wiederherstellung bilateraler und multilateraler Hilfe eine wachsende Beteiligung ausländischer Regierungen und Geberorganisationen am Wiederaufbau des Sektors fördern. Diese Aktivitäten müssen koordiniert werden. Kambodscha hatte vor den Pol-Pot-Jahren ein schnell wachsendes Bildungssystem. Dieses basierte größtenteils auf französischen Kolonialmodellen und -strukturen und bediente eine Gesellschaft, die sich stark im Übergang befand - einem Übergang von kolonialer Abhängigkeit hin zu einem möglichen sogenannten 'neuen Tiger'. In der aktuellen Phase wird ein anderes 'System' entstehen; eines, das weder französisch noch westlich und auch nicht 'modern' ist. Der Übergang des Bildungssystems wird auf einer Überholung der bestehenden Bürokratie, Trainingsregime und Lehrpläne basieren, bevor Modernisierungsprozesse installiert werden. Dieses Papier bietet einen historischen Hintergrund für die aktuelle Situation. Es untersucht auch die gegenwärtigen politischen Prioritätsbereiche im Bildungsbereich in Kambodscha und den Grad der internationalen Hilfe.
Stephen Duggan (1996) hat diese Frage untersucht.