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Die Ethik der sozialen und Bildungsforschung hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich kompliziert, als Folge des interpretativen Wandels und des ständig wachsenden Einsatzes qualitativer Forschungsmethoden, die ihn begleitet haben. In diesem Kapitel identifizieren wir, was dem interpretativen Wandel vorausging und was danach kam, hinsichtlich der traditionellen und zeitgenössischen Ansätze zur Forschungsethik. Die Unterscheidung ist heuristisch. Wir möchten nicht vorschlagen, dass der interpretative Wandel zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfand oder dass er vollständig durchgesetzt wurde. In diesem Sinne ist der traditionelle Ansatz zweifellos weiterhin von Bedeutung. In der Unterscheidung zwischen traditionellen und zeitgenössischen Ansätzen gibt es auch eine zwischen dem Schutz der Forschungsteilnehmer (Forschungsobjekten im traditionellen Vokabular) und wissenschaftlichem Fehlverhalten. Auch dies ist eine heuristische Unterscheidung, da sie erhebliche Überlappungen beinhaltet. Insbesondere fasst das wissenschaftliche Fehlverhalten weitgehend den Schutz der Forschungsteilnehmer zusammen. Dennoch ist es eine Unterscheidung, die den Vorteil der Vertrautheit hat, da sie der Art und Weise entspricht, wie Bundesvorschriften und Universitäten die Fragen in der Forschungsethik gliedern.
Howe et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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