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Eine Analyse natürlich vorkommender Daten zeigt, dass das FALL-HEBUNG-Intonationskontur einen kontextunabhängigen Beitrag zur Äußerungsinterpretation leistet: die Vermittlung von SprecherUNSICHERHEIT. Es werden zwei notwendige Bedingungen für die richtige Verwendung von Fall-Hebung vorgeschlagen: (a) Ein im Äußeren referenziertes Element muss als durch eine skalare Beziehung mit seinem Kontext verbunden wahrgenommen werden; und (b) die Sprecherunsicherheit bezüglich der Skala oder des evozierten skalen Wertes muss plausibel sein. Die Vermittlung von Unsicherheit stellt einen pragmatischen Beitrag zur Äußerungsinterpretation dar, den wir in griceanischen Begriffen als einen Fall von konventioneller Implikatur analysieren. Andere Effekte, wie Ironie oder Höflichkeit, können möglicherweise über diese Implikatur vermittelt werden.
Ward et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.