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Zusammenfassung Ziel: Die relative Bedeutung von Umwelt- und genetischen Einflüssen bei der Entwicklung der rheumatoiden Arthritis zu bestimmen. Design: Historische Kohortenstudie mit Datenverknüpfung zwischen einem Zwillingsregister und dem dänischen Entlassungsregister sowie dem dänischen nationalen Todesregister zur Schätzung der Vollständigkeit. Setting: Zwei bevölkerungsbasierte landesweite Zwillingsgeburtskohorten. Teilnehmer: 37 338 Zwillinge erhielten einen Fragebogen zu rheumatischen Erkrankungen. Selbstreported rheumatoide Arthritis wurde durch klinische Untersuchungen und aus den medizinischen Unterlagen verifiziert. Hauptausgangsmaße: Die Probandenweise Übereinstimmungsrate bei rheumatoider Arthritis bei eineiigen und zweieiigen Zwillingen. Ergebnisse: Die Rücklaufquote betrug 84,7 %. Rheumatoide Arthritis wurde bei 13 eineiigen und 36 zweieiigen Zwillingen verifiziert. Es gab keine übereinstimmenden eineiigen Zwillingspaare und zwei übereinstimmende zweieiige Zwillingspaare. Basierend auf Methoden zur Erfassung und Rückverfolgung betrug die Wahrscheinlichkeit der Feststellung 78,3 %. Die Probandenweise Übereinstimmungsrate betrug 0 (95% Konfidenzintervall 0 bis 24,7) bei eineiigen Zwillingen und 8,8 (1,9 bis 23,7) bei zweieiigen Zwillingen. Schlussfolgerung: Gene haben eine geringere Bedeutung bei der Entwicklung der rheumatoiden Arthritis. Was bereits zu diesem Thema bekannt ist: Rheumatoide Arthritis ist eine multifaktorielle Erkrankung, die sowohl von genetischen als auch von umweltbedingten Faktoren bestimmt wird. Frühere Zwillingsstudien haben eine höhere Übereinstimmung bei rheumatoider Arthritis bei eineiigen als bei zweieiigen Zwillingen gezeigt, aber die Ergebnisse waren zugunsten genetischer Einflüsse verzerrt. Was diese Arbeit hinzufügt: Da die Übereinstimmung für rheumatoide Arthritis in dieser Studie bei eineiigen Zwillingen nicht häufiger war als bei zweieiigen Zwillingen, könnten umweltbedingte Einflüsse wichtiger sein als genetische Einflüsse bei der Entwicklung der rheumatoiden Arthritis.
Anders Jørgen Svendsen (Sat,) hat diese Frage untersucht.
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