Key points are not available for this paper at this time.
Viele invasive Krebserkrankungen entstehen durch einen jahrelangen Prozess somatischer Evolution, der durch eine Ansammlung vererbbarer genetischer und epigenetischer Veränderungen sowie das Auftreten zunehmend aggressiver klonaler Populationen gekennzeichnet ist. In soliden Tumoren, wie z.B. beim duktalen Brustkarzinom, ist die extrazelluläre Umgebung für die Zellen im entstehenden Tumor rau und setzt die Zellen verschiedenen Stressarten aus, wie Hypoxie, Nährstoffmangel und Zytokinentzündung. Azidose ist ein ständiger Stressfaktor für die meisten Krebszellen, aufgrund ihrer Produktion durch Fermentation von Glukose zu Milchsäure in hypoxischen oder normoxischen Regionen (Warburg-Effekt). Über einen kurzen Zeitraum kann Säurestress tiefgreifende Auswirkungen auf die Funktion der Lysosomen innerhalb der Zellen haben, die dieser Umgebung ausgesetzt sind, und nach langfristiger Exposition kann die lysosomale Funktion der Krebszellen vollständig dysreguliert werden. Ob diese Dysregulation auf eine epigenetische Veränderung oder evolutionäre Selektion zurückzuführen ist, muss noch geklärt werden, aber das Verständnis der Mechanismen hinter dieser Dysregulation könnte therapeutische Möglichkeiten identifizieren.
Ordway et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.