Key points are not available for this paper at this time.
Geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und deren tödlicher Ausgang, Femizid, sind ein ernstes Problem weltweit. Offizielle Regierungsdaten zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Femizid sind oft abwesend, unvollständig, selten aktualisiert und umstritten. Wir stützen uns auf Datenfeminismus, um Femizid-Daten als fehlende Daten zu situieren. Aufbauend auf qualitativen Interviews behandelt diese Studie die informatischen Arbeiten von zehn Aktivisten- und zivilgesellschaftlichen Organisationen in sechs Ländern, die fehlende Daten bekämpfen, indem sie Gegen-Daten produzieren. Aktivisten setzen alternative epistemologische Ansätze zur Datenwissenschaft um, die Fürsorge, Erinnerung und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellen. Aktivisten sehen sich auch bedeutenden Informationsherausforderungen gegenüber, die den Überwachungsaufwand erhöhen und die emotionale Belastung beim Lesen über gewalttätige Todesfälle verstärken. Diese Arbeit trägt zur Literatur über Datenaktivismus und kritische Datenstudien bei und schlägt Femizid-Datenpraktiken als wichtiges Forschungsthema vor. Die empirischen Erkenntnisse tragen zur Forschung im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion (HCI) bei und schlagen Wege vor, wie das Feld die Praktiken der Gegen-Datenproduktion von Aktivisten unterstützen und aufrechterhalten kann.
D’Ignazio et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: