Key points are not available for this paper at this time.
Die Rolle von maternalen Antikörpern gegen native Typ III Polysaccharide von Gruppe B Streptokokken als Maß für die Anfälligkeit für systemische Infektionen bei Säuglingen wurde untersucht. Es wurden Serumproben von 111 akut erkrankten Säuglingen mit Typ III Gruppe B streptokokker Bakteriämie und/oder Meningitis sowie von deren Müttern und Nabelsserumproben von 45 gesunden Neugeborenen und deren Müttern, die bei der Geburt eine vaginale Kolonisation mit Typ III Gruppe B Streptokokken hatten, untersucht. Die Seren der 111 akut erkrankten Säuglinge enthielten sehr niedrige Antikörperlevels (weniger als 1,7 Mikrogramm/ml, Median 0,4 Mikrogramm/ml), und eine signifikante Korrelation mit den maternalen Werten wurde für Infektionen mit frühem Beginn getestet (Median 0,6 Mikrogramm/ml; 4 = .76; P weniger als .01). Frauen, deren Säuglinge gesund blieben, hatten in ihren Seren häufiger Antikörperlevels von mehr als 2 Mikrogramm/ml (73 %) als Frauen, deren Säuglinge symptomatische Infektionen entwickelten (17 %) (P weniger als .001), und der Medianwert in ihren Seren (12,6 Mikrogramm/ml) war erheblich höher. Die Untersuchung von Seren, die während der Genesung von 86 überlebenden Säuglingen entnommen wurden, zeigte eine geringe Antikörperreaktion auf die Infektion. Im Gegensatz dazu wurden hohe Antikörperlevels in Seren von fünf genesen Frauen mit postpartum Bakteriämie nachgewiesen. Diese Daten erweitern frühere Beobachtungen, die die Korrelation zwischen niedrigen Levels von typ-spezifischen Antikörpern im Serum und dem Risiko für systemische Infektionen mit Typ III-Stämmen der Gruppe B Streptokokken nahelegen.
Baker et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.