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Wir schlagen das Modell der Evaluativen Informationsökologie (EvIE) als Modell der sozialen Umgebung vor. Es macht zwei Annahmen: Positive "gute" Informationen sind häufiger im Vergleich zu negativen "schlechten" Informationen und positive Informationen sind ähnlicher und weniger vielfältig im Vergleich zu negativen Informationen. Wir überprüfen die Unterstützung für diese beiden Eigenschaften basierend auf psycho-lexikalischen Studien (z. B. werden negative Merkmalswörter seltener verwendet, sind jedoch vielfältiger), Studien zu affektiven Reaktionen (z. B. erleben Menschen positive Emotionen häufiger, aber negative Emotionen sind vielfältiger) und Studien mit direkten Ähnlichkeitsbewertungen (d. h. Menschen bewerten positive Informationen als ähnlicher/weniger vielfältig im Vergleich zu negativen Informationen). Anschließend schlagen wir Erklärungen für die beiden Eigenschaften vor, die auf potenziellen adaptiven Vorteilen, Verstärkungslernen, hedonistischen Stichprobenprozessen, Ähnlichkeit aus Ko-Vorkommen und Ähnlichkeit aus eingeschränkten Bereichen basieren. Schließlich geben wir Beispiele dafür, wie das EvIE-Modell gut etablierte Effekte verfeinert (z. B. intergruppale Vorurteile; Präferenzen für Gruppen ohne Motivation oder Absicht) und wie es zur Entdeckung neuer Phänomene führt (z. B. das Phänomen des Gemeinwohls; Menschen teilen positive Merkmale, aber negative Merkmale machen sie einzigartig). Wir schließen mit der Diskussion der Vorteile im Vergleich zu den Nachteilen ökologischer Ansätze in der Sozialpsychologie und wie ein ökologisches und kognitives Analyselevel sich gegenseitig ergänzen kann.
Unkelbach et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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