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ZIEL: Ziel der aktuellen Studie war es, die Entscheidungsfindung bei weiblichen Patienten mit Binge-Eating-Störung (BED) im Vergleich zu übergewichtigen und normalgewichtigen Frauen zu untersuchen. METHODIK: In der Studie nahmen 20 Patienten mit BED, 21 übergewichtige Frauen ohne BED und 34 gesunde Frauen teil. Die Entscheidungsfindung wurde mithilfe der Iowa Gambling Task (IGT) bewertet. Mehrere Fragebögen wurden zur Messung der Schwere der Essattacken, der Sensibilität für Bestrafung und Belohnung sowie der Selbstkontrolle verwendet. ERGEBNISSE: Die Ergebnisse zeigten, dass die Gruppen mit BED und Übergewicht in der IGT schlecht abschnitten. Teilnehmerinnen, die BED haben und übergewichtig sind, verbesserten ihr Entscheidungsverhalten im Laufe der Zeit nicht, während Teilnehmerinnen mit Normalgewicht einen Lerneffekt zeigten. Es wurde ein Zusammenhang zwischen IGT-Leistung und Schwere der Essattacken festgestellt. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Studie zeigt, dass Patienten mit BED Entscheidungsfindungsdefizite in der IGT aufweisen, die mit anderen Formen von gestörtem Essen vergleichbar sind. Zukünftige Forschungen sollten sich darauf konzentrieren, die Prozesse zu entschlüsseln, die den Defiziten zugrunde liegen.
Danner et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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