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HINTERGRUND: Medizinisches Personal erlebte seit dem Ausbruch der Coronavirus-Erkrankung 2019 (COVID-19) beispiellose Arbeitsbelastungen und Druck. Wenig ist über die genauen Auswirkungen auf medizinisches Personal und verwandte Faktoren in China bekannt. Diese Studie zielt darauf ab, die psychologischen Auswirkungen von COVID-19 auf medizinisches Personal in China zu identifizieren. METHODEN: Vom 23. Februar bis 5. März 2020 wurde eine Querschnittsstudie unter 863 medizinischen Beschäftigten aus sieben Provinzen in China durchgeführt, wobei standardisierte Fragebögen verwendet wurden, um ungünstige psychologische Ergebnisse zu messen, einschließlich der Impact of Event Scale-6 (IES-6), Depression, Angst und Stress-Skala (DASS) und verwandte psychosoziale Faktoren wie wahrgenommene Bedrohung, soziale Unterstützung und Bewältigungsstrategien. Eine explorative Faktorenanalyse wurde durchgeführt, um die Dimensionen der wahrgenommenen Bedrohung durch die Studienteilnehmer zu identifizieren. Multiple Regression wurde verwendet, um die Determinanten ungünstiger psychologischer Ergebnisse zu untersuchen. ERGEBNISSE: Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) waren in dieser Stichprobe von Gesundheitsfachkräften verbreitet, und 40,2 % zeigten positive Ergebnisse für signifikante Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung. Der Anteil der Personen mit milden bis extrem schweren Symptomen von Depression, Angst und Stress betrug 13,6 %, 13,9 % bzw. 8,6 %. Wahrgenommene Bedrohung und passive Bewältigungsstrategien waren positiv mit PTBS- und DASS-Werten korreliert, während wahrgenommene soziale Unterstützung und aktive Bewältigungsstrategien negativ mit DASS-Werten korreliert waren. Krankenschwestern waren während der COVID-19-Pandemie eher ängstlich als andere medizinische Fachkräfte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Ungünstige psychologische Symptome waren während der COVID-19-Pandemie unter medizinischem Personal in China verbreitet. Das Screening auf ungünstige psychologische Ergebnisse und die Entwicklung entsprechender Präventionsmaßnahmen wären vorteilhaft, um negative psychologische Auswirkungen zu verringern.
Si et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.