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Den Bau von sicherheitskritischen Echtzeitsystemen aus kostengünstigen, nicht-echtzeitfähigen COTS-Komponenten ist eine Herausforderung. Obwohl COTS-Komponenten im Allgemeinen hohe Leistung bieten, können sie gelegentlich erhebliche Zeitverzögerungen aufweisen. Um dies zu verhindern, schlagen wir vor, den Betriebspunkt jeder gemeinsam genutzten Ressource (wie Cache, Speicher und Verbindungsbussen) zu steuern, um ihn unterhalb seiner Sättigungsgrenze zu halten. Dies ist notwendig, da die low-level Schiedsrichter dieser gemeinsam genutzten Ressourcen normalerweise nicht entwickelt wurden, um Echtzeitgarantien zu liefern. In dieser Arbeit stellen wir ein neuartiges Systemausführungsmodell, das Vorhersehbare Ausführungsmodell (PREM), vor, das im Gegensatz zum standardmäßigen COTS-Ausführungsmodell auf hohem Niveau alle aktiven Komponenten im System wie CPU-Kerne und I/O-Peripheriegeräte koordiniert. Um eine vorhersehbare, systemweite Ausführung zu ermöglichen, argumentieren wir, dass Echtzeit-Eingebettete Anwendungen gemäß einer neuen Regelsetzung kompiliert werden sollten, die durch PREM diktiert wird. Zur experimentellen Validierung unserer Theorie entwickelten wir eine COTS-basierte PREM-Testumgebung und modifizierten die LLVM Compiler-Infrastruktur, um PREM-kompatible ausführbare Dateien zu erzeugen.
Pellizzoni et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.