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Ein kritisches Ereignis in der Signalübertragung in Immunzellen ist die Interaktion von Syk oder ZAP-70 Protein-Tyrosin-Kinasen mit Multisubunit-Rezeptoren, die ein etwa 18 Aminosäuren umfassendes Domänen enthalten, das als immunrezeptor-tyrosinbasiertes Aktivierungs-Motiv (ITAM) bezeichnet wird. Tyrosin-phosphoryliertes Syk aus aktivierten Zellen befand sich in einer Konformation, die sich von der in nichtstimuierten Zellen unterschied, wie durch Veränderungen der Immunreaktivität gezeigt wurde. Die Zugabe von tyrosin-diphosphorylierten ITAM-Peptiden führte zu einer ähnlichen Konformationsänderung in Syk aus nichtaktivierten Zellen. Die auf FcepsilonRIgamma basierenden Peptide waren aktiver als die auf FcepsilonRIbeta basierenden. Die in vitro Autophosphorylierung von Syk wurde durch die Zugabe der diphosphorylierten ITAM-Peptide dramatisch erhöht. Die Konformationsänderung und die verstärkte Autophosphorylierung erforderten das Vorhandensein beider phosphorylierter Tyrosine auf demselben Molekül. Diese Konformationsänderungen in Syk durch Tyrosin-Phosphorylierung oder Bindung an diphosphorylierte ITAM könnten entscheidend für die Syk-Aktivierung und die nachfolgende Weiterleitung intrazellulärer Signale sein.
Kimura et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.