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Die derzeit vorherrschende Ansicht ist, dass die Teilnahme an biomedizinischer Forschung über die Pflicht hinausgeht. Während einige Kommentatoren Gründe dagegen vorgebracht haben, schlagen wir ein neuartiges Argument für öffentliche Güter vor, das eine Verpflichtung zur Teilnahme an biomedizinischer Forschung begründet. Biomedizinisches Wissen ist ein öffentliches Gut, das jedem Einzelnen zur Verfügung steht, auch wenn dieser Einzelne nicht dazu beiträgt. Die Teilnahme an Forschung ist eine wesentliche Möglichkeit, ein wichtiges öffentliches Gut zu unterstützen. Folglich hat jeder die Pflicht zur Teilnahme. Die gegenwärtige soziale Norm besagt, dass Einzelpersonen nur teilnehmen, wenn sie einen guten Grund dafür haben. Das Argument der öffentlichen Güter impliziert, dass Einzelpersonen teilnehmen sollten, es sei denn, sie haben einen guten Grund, dies nicht zu tun. Ein solcher Wandel wäre von großem Nutzen für den Fortschritt der biomedizinischen Forschung und würde letztlich die Gesellschaft erheblich gesünder und lebensdauerverlängernd machen.
G. Owen Schaefer (Di.) untersuchte diese Frage.
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