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Zwei inaktive/latente Proteinphosphatasen mit den Bezeichnungen LP-1 (Mr 260.000) und LP-2 (Mr 350.000) wurden aus dem Schweinegehirn identifiziert und gereinigt. Die Untersuchung der Molekularstrukturen ergab, dass LP-1 drei Untereinheiten mit Molekulargewichten von 69.000, 55.000 und 34.000 hat, während LP-2 nur eine Untereinheit mit einem Molekulargewicht von 49.000 enthält. Bei der Verwendung von Phosphorylase a als Substrat war LP-1 vollständig inaktiv und konnte durch Einfrieren und Auftauen in 0,2 M 2-Mercaptoethanol dramatisch aktiviert werden, während LP-2 eine gewisse Basalaktivität aufwies, aber durch die gleiche Behandlung um den Faktor 40 stimuliert werden konnte. Die kinetische Analyse zeigte außerdem, dass sowohl die Enzyme LP-1 als auch LP-2 Histon 2A, Myelinbasisches Protein und Phosphorylase a in einem vergleichbaren Tempo dephosphorylieren, jedoch scheint die Dephosphorylierung von Histon 2A und Myelinbasischem Protein spontan aktiv zu sein. Dies unterstützt zusammen mit den Ergebnissen, dass Trypsinolyse die Phosphataseaktivität der Phosphorylase spezifisch abschalten konnte, jedoch keinen Effekt auf die assoziierten Phosphataseaktivitäten von Myelinbasischem Protein/Histon hatte, die Annahme, dass ein Zwei-Stellen-Mechanismus möglicherweise an der Regulation der Substratspezifität der Enzyme LP-1 und LP-2 im zentralen Nervensystem beteiligt ist.
Yang et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.