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HINTERGRUND: Ziel dieser Studie ist es, den Bedarf an einer randomisierten kontrollierten Studie zu bestimmen, um die Rolle einer wahlweisen Halsdissektion (END) bei der Behandlung von frühen Zungenkrebserkrankungen zu definieren. METHODEN: Wir präsentieren eine umfassende retrospektive Analyse von Patienten mit T1-2 N0-Plattenepithelkarzinomen der vorderen Zunge, die an einer einzigen Institution behandelt wurden. Insgesamt wurden 359 geeignete Patienten mit frühen Zungenkrebserkrankungen in 2 Gruppen eingeteilt: END und beobachten und abwarten (WW). Eine Analyse der Überlebensraten und prognostischen Faktoren wurde durchgeführt. ERGEBNISSE: Die geschätzte 3- und 5-Jahres Überlebensrate ohne Erkrankung für die END-Gruppe betrug 76 % und 74 % im Vergleich zu 71 % und 68 % für die WW-Gruppe (p = .53). Die 3- und 5-Jahres Gesamtüberlebensrate (OS) für die END-Gruppe betrug 69 % und 60 % im Vergleich zu 62 % und 60 % für die WW-Gruppe (p = .24). Tumorgrad und perineurale Invasion waren unabhängige Prädiktoren für ein Wiederauftreten. SCHLUSSFOLGERUNG: END hatte keinen Einfluss auf die erkrankungsfreie Zeit oder das OS. Aktuelle Literatur bleibt zu diesem Thema weiterhin gespalten und betont den Bedarf an einer randomisierten kontrollierten Studie.
D′Cruz et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.