Hintergrund: Wärme- und Feuchtigkeitsaustauschfilter (HME) sind für mechanisch beatmete Patienten unerlässlich, können jedoch die Aerosolabgabe beeinträchtigen. Ziele: Diese Studie verglich die Platzierungspositionen von Verneblern in Bezug auf den HME-Filter bezüglich pulmonaler Parameter. Methoden: Diese doppelblinde randomisierte kontrollierte Studie bewertete 86 Patienten auf ihre Eignung. Nach dem Ausschluss von 13 wurden 73 Patienten in zwei Gruppen randomisiert: die Interventionsgruppe (n=36), in der der Vernebler zwischen dem Patienten und dem HME-Filter platziert wurde, und die Kontrollgruppe (n=37), in der er zwischen dem Beatmungsgerät und dem HME-Filter platziert wurde. Während der Studie starben 3 Patienten (Intervention: 1, Kontrolle: 2), was zu einer finalen Analyse von 70 Patienten (35 pro Gruppe) führte. Die Parameter wurden zu Beginn und 90 Minuten nach jeder der vier Bronchodilatordosen, die über 24 Stunden verabreicht wurden, gemessen. Die Datenanalyse umfasste wiederholte Messungen ANOVA über SPSS v.22. Ergebnisse: Es wurden signifikante zeitliche Effekte innerhalb der Gruppen für den mittleren Atemwegsdruck (MAP), SpO₂, die Lungendehnbarkeit (Cst) und den Atemwegswiderstand (Raw) festgestellt (P<0,05). Die Zeit×Gruppen-Interaktion war nur für Raw und SpO₂ signifikant (P<0,05). Die Analyse zwischen den Gruppen ergab signifikante Unterschiede in VT, MAP, SpO₂, Raw und MV (P<0,05), jedoch nicht für Cst (P=0,222). Fazit: Die Platzierung des Verneblers in Bezug auf den HME-Filter beeinflusst zeitliche Änderungen in Raw und SpO₂. Angesichts von kleinen bis moderaten Effektgrößen sind die Unterschiede primär physiologisch; daher sollte die Platzierung durch den klinischen Status und spezifische Protokolle geleitet werden.
Khezerlou et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.