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Es gibt eine wachsende Erwartung, dass Lehrkräfte im Sportunterricht trauma-bewusst werden. Doch trotz gewisser Fortschritte ist der Verlauf dieses Prozesses nicht gut verstanden. In diesem Artikel leisten wir einen neuartigen Beitrag zu diesem Forschungsbereich, indem wir die sozial-materialen Prozesse betrachten, durch die Lehrer im Sportunterricht trauma-bewusst werden. Auf der Grundlage des neuen Materialismus entwickeln wir ein Verständnis für das trauma-bewusste Handeln, das eine Zunahme der Fähigkeit beschreibt, sich auf die agentialen Strömungen und relationalen Begegnungen einzustellen, die durch Versammlungen entstehen. Anhand bestehender Forschung untersuchen wir dann, wie der Sportunterricht umgestaltet werden kann, um bessere Ergebnisse für trauma-geschädigte Jugendliche zu erzielen. Dabei laden wir den Leser ein, über Trauma, Jugendliche, Lehren und Lernen auf kreative und produktive Weise nachzudenken und das trauma-bewusste Handeln als einen kontextualisierten, nicht-linearen Prozess zu verstehen, der durch Experimentieren und Wandel gekennzeichnet ist. Zum Schluss reflektieren wir darüber, was neuer Materialismus für das trauma-bezogene Lehrerlernen im Feld leisten kann, und schließen mit dem Vorschlag, dass eine affektive Reaktion auf die sozial-materiale Komplexität von Kindheitstrauma multiple, heterogene Lehrerwerdungen erfordert, die in unterschiedlichen Geschwindigkeiten, Intensitäten und Richtungen entstehen.
Coleman et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.