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ZIELE: Die Entscheidung, ob die Test-und-Behandeln-Strategie für Helicobacter pylori ein angemessener diagnostisch-therapeutischer Ansatz für Patienten mit Dyspepsie ist, wirft eine Reihe von Fragen auf. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Test-und-Behandeln-Strategie und versucht, praktische Schlussfolgerungen für den Kliniker zu ziehen, der Patienten mit Dyspepsie diagnostiziert und behandelt. METHODEN: Bibliographische Suchen wurden in MEDLINE unter Verwendung der Schlüsselwörter Helicobacter pylori, Test-und-Behandeln und Dyspepsie durchgeführt. Wir konzentrierten uns hauptsächlich auf Daten aus randomisierten kontrollierten Studien (RCTs), systematischen Übersichten, Meta-Analysen, Kosten-Nutzen-Analysen und Entscheidungsanalysen. ERGEBNISSE: Mehrere prospektive Studien und Entscheidungsanalysen unterstützen die Anwendung der Test-und-Behandeln-Strategie, obwohl wir vorsichtig sein müssen, wenn wir die Ergebnisse von einem geografischen Gebiet auf ein anderes extrapolieren. Viele Faktoren bestimmen, ob diese Strategie in jedem speziellen Bereich angemessen ist. Die Test-und-Behandeln-Strategie wird die meisten Fälle von zugrunde liegender peptischer Ulkuskrankheit heilen, die meisten potenziellen Fälle von gastroduodenalen Erkrankungen verhindern und bei einer Minderheit von Patienten mit funktioneller Dyspepsie symptomatische Vorteile bringen. Zukünftige Studien sollten in der Lage sein, dyspeptische Patienten entsprechend ihrer Wahrscheinlichkeit einer Verbesserung nach Behandlung der H. pylori-Infektion zu stratifizieren. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Test-und-Behandeln-Strategie wird die meisten Fälle von zugrunde liegender peptischer Ulkuskrankheit heilen und die meisten potenziellen Fälle von gastroduodenalen Erkrankungen verhindern. Darüber hinaus wird eine Minderheit der infizierten Patienten mit funktioneller Dyspepsie symptomatische Vorteile erlangen. Mehrere prospektive Studien und Entscheidungsanalysen unterstützen den Einsatz der Test-und-Behandeln-Strategie. Die Test-und-Behandeln-Strategie wird durch die zunehmenden Daten gestärkt, die die immer mehr akzeptierte Idee unterstützen, dass "das einzige gute H. pylori ein totes H. pylori ist."
Gisbert et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.