Key points are not available for this paper at this time.
Ghana wird gemäß dem globalen Programm zur Malariaeliminierung als in der Phase der Malariakontrolle klassifiziert. Nach vielen Jahren der politischen Entwicklung und Kontrollmaßnahmen ist die malaria-spezifische Sterblichkeit bei Kindern unter 5 Jahren von 14,4 % im Jahr 2000 auf 0,6 % im Jahr 2012 gesunken. Allerdings wurde derselbe Erfolg bei der Malariamorbidität nicht erreicht. Der kürzlich verabschiedete strategische Aktionsplan für Ghana 2015-2020 zielt darauf ab, die Malariabürde um 75,0 % zu reduzieren. Planung und politische Entwicklung wurden stets durch Daten aus Feldstudien geleitet, und mathematische Modelle, die in der Lage sind, die Übertragungsdynamik von Malaria zu untersuchen, haben bei der Unterstützung der politischen Entwicklung keine bedeutende Rolle gespielt. Die Ziele dieser Studie sind es, die Malariasituation in Ghana zu beschreiben und einen kurzen Überblick darüber zu geben, wie mathematische Modellierungstechniken eine informiertere Malariakontrolle im ghanaischen Kontext unterstützen könnten. Es wird eine Überprüfung einiger mathematischer Modelle durchgeführt, die die Dynamik der Malariaübertragung in Ländern südlich der Sahara, einschließlich Ghana, untersuchen. Die Anwendungen dieser Modelle werden dann diskutiert, wobei die Lücken berücksichtigt werden, die in Ghana weiterhin bestehen, für die eine weitere Entwicklung mathematischer Modelle unterstützend sein könnte. Aufgrund des kooperativen Ansatzes, der bei ihrer Entwicklung verfolgt wurde, werden auch einige Modellbeispiele, von denen Ghana profitieren könnte, diskutiert. Die Zusammenarbeit zwischen Malariakontrolle-Experten und Modellierern wird es ermöglichen, geeignetere mathematische Modelle zu entwickeln. Die Bereitstellung dieser Modelle mit benutzerfreundlichen Schnittstellen und ihre Verfügbarkeit auf verschiedenen Ebenen des Malariakontrollmanagements könnte dazu beitragen, die benötigten Entscheidungswerkzeuge für die Planung sowie eine Plattform zur Überwachung und Bewertung von Interventionen in Ghana bereitzustellen.
Awine et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.