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Jüngste Forschung argumentiert, dass die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) einen neuen Kanal geschaffen hat, durch den transnationale Mütter ihre mütterlichen Pflichten aus der Ferne erfüllen können. Allerdings wird in der Literatur der Vielfalt der Mutterschaftspraktiken über Telekommunikation wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Um diese Lücke zu schließen, erläutert unsere qualitative Forschung zu philippinischen Haushaltsarbeitern in Hongkong die Komplexität und Vielfalt der transnationalen Mutterschaft über mobile Kommunikation, indem sie drei Muster für die Ausübung mütterlicher Pflichten demonstriert: intensive, kollaborative und passive Mutterschaft. Wir argumentieren, dass transnationale Mutterschaft über Telekommunikation durch das Zusammenspiel von Agentivität der Mütter, den Reaktionen der Kinder und der Rolle von Ersatzpflegepersonen in der Kinderbetreuung geprägt ist.
Peng et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.