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Die Untersuchung der mikrobiellen Reaktion auf Umweltvariablen ist von großer Bedeutung für das Verständnis der mikrobiellen Akklimatisierung und Evolution in natürlichen Umgebungen. Es ist jedoch wenig bekannt, wie mikrobielle Gemeinschaften auf Umweltfaktoren (z. B. Salinität, geografische Distanz) in den Oberflächensedimenten des Qinghai-Tibet-Plateaus (QTP) reagierten. In dieser Studie wurden die mikrobielle Vielfalt und Gemeinschaftsstruktur in den Oberflächensedimenten von neun Seen auf dem QTP mithilfe der Illumina Miseq-Sequenziertechnik untersucht, und die resultierenden mikrobiellen Daten wurden in Kombination mit Umweltvariablen statistisch analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass die gesamte mikrobielle Gemeinschaft der untersuchten Seen signifikant (r = 0,631, P < 0,001) mit der Salinität des Sees anstelle der geografischen Distanz korreliert war. Dies deutet darauf hin, dass die Salinität des Sees wichtiger ist als die geografische Distanz für die Gestaltung der mikrobiellen Vielfalt und Gemeinschaftsstruktur in den untersuchten Proben. Darüber hinaus waren die häufigen und seltenen Taxa (OTUs mit relativer Häufigkeit von mehr als 1 % bzw. weniger als 0,01 % innerhalb einer Probe) signifikant (P < 0,05) mit der Salinität korreliert (r = 0,427 bzw. 0,783), was darauf hindeutet, dass seltene Taxa möglicherweise empfindlicher auf Salinität reagieren als ihre häufigeren Gegenstücke, weshalb bei zukünftigen Bewertungen der mikrobiellen Reaktion (reiche vs. seltene Subgemeinschaften) auf Umweltbedingungen Vorsicht geboten sein sollte.
Yang et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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