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HINTERGRUND: Schmerzen können die physiologische und psychologische Genesung eines Patienten negativ beeinflussen, dennoch ist wenig über die Schmerzerfahrung von Patienten nach Herzchirurgie bekannt. ZIELE: Die Pflegepraxis hinsichtlich der Verabreichung von Analgetika zu untersuchen und die Schmerzintensität sowie die Patientenzufriedenheit mit Schmerzmanagementpraktiken zu messen. METHODEN: Um die Baseline-Pflegepraxis zur Verabreichung von Analgetika festzustellen, wurden die Akten von 50 erwachsenen Patienten, die sich einer Herzoperation unterzogen, retrospektiv überprüft, und die gleichen Informationen wurden gleichzeitig für eine prospektive Stichprobe von 51 Patienten erfasst. Die Probanden füllten visuelle Analogskalen zur Messung der Schmerzintensität zweimal täglich während ihres Aufenthalts auf der kardiothorakalen Intensivstation aus und beantworteten am Tag nach der Verlegung aus der Einheit die Fragebögen zur Schmerzmittelzufriedenheit. ERGEBNISSE: Patienten in der prospektiven Gruppe erhielten signifikant mehr Analgetika. Die Schmerzintensität war moderat (4 oder mehr auf der visuellen Analogskala). Frauen hatten insgesamt höhere Werte auf der visuellen Analogskala als Männer, 4,57 gegenüber 3,70. Patienten, bei denen eine innere Brustarterie als Bypass verwendet wurde, hatten signifikant höhere Werte im Vergleich zu Patienten mit Venen-Bypass. Die Antworten auf die Fragebögen zur Schmerzmittelzufriedenheit deuteten darauf hin, dass 96 % der Patienten ein effektives Schmerzmanagement auf der kardiothorakalen Intensivstation erlebten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Trotz der Verabreichung von Analgetikadosen, die doppelt so hoch waren wie die anderswo für ähnliche Populationen berichteten, gaben die Patienten in dieser Studie eine moderate Schmerzintensität an. Dieses Ergebnis wurde dadurch beeinflusst, dass 96 % mit ihrem Schmerzmanagement auf der kardiothorakalen Intensivstation zufrieden waren. Eine häufige Bewertung und Dokumentation sowohl von Schmerzen als auch der Schmerzlinderung durch Interventionen sind erforderlich, wenn das Gesundheitsteam ein individualisiertes Analgetikaregime umsetzen möchte.
Meehan et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.