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Die Charakterisierung von genetisch veränderten Mäusen erfordert die Berücksichtigung des interessierenden Gens und des genetischen Hintergrunds, auf dem die Mutation aufrechterhalten wird. Eine grundlegende Voraussetzung für das Verständnis der genetischen Faktoren, die den Phänotyp einer mutierten Maus beeinflussen, ist ein Verständnis der genetischen Nomenklatur. Mutationen und Transgene werden oft auf segregierenden oder gemischten Hintergründen von häufig unbestimmter Herkunft aufrechterhalten. Die Minimierung der Bedeutung von Unterschiede zwischen Stämmen und Substämmen, insbesondere zwischen 129-Stämmen, kann zu einem schlechten Versuchsdesign oder fehlerhaften Interpretationen von Daten führen. Genetische Faktoren, die den Phänotyp beeinflussen, können als Merkmale kategorisiert werden, die einzigartig für den Hintergrundstamm, einzigartig für das interessierende Gen oder als Wechselwirkung zwischen dem Hintergrundstamm und dem interessierenden Gen sind. Die häufig verwendeten reinen Stämme sind im Allgemeinen gut charakterisiert und verstanden; spezifische genetische Veränderungen in Kombination mit Genen, die einzigartig für den Hintergrund-Reinstamm sind, können jedoch zu unerwarteten Ergebnissen führen. Genetische Hintergrundeffekte können analysiert und kontrolliert werden, indem spezifische Ziel- und Zuchtstrategien verwendet werden. Die Auswahl geeigneter experimenteller Kontrollen ist entscheidend. Idealerweise sollten Mutationen oder Transgene auf mehr als einem genetischen Hintergrund und in Hybriden der beiden Stammeltern charakterisiert werden. Dieser Ansatz kann zur Identifizierung neuer genetischer Modifikatoren des "interessierenden Gens" führen. Bedingte Mutagenesetechnologien erweitern die Möglichkeiten zur Kontrolle genetischer Hintergrundeffekte und ermöglichen zudem die Untersuchung von Entwicklungs- und zeitlichen Veränderungen in der Gen- und Proteinausdrückung und somit im Phänotyp.
C. Linder (Sun,) untersuchte diese Frage.
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