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HINTERGRUND: Angemessene komplementäre Ernährungspraktiken in der frühen Kindheit tragen zu besseren Lebensmittelpräferenzen und Gesundheitsbedingungen im gesamten Lebensverlauf bei. ZIELSETZUNGEN: Ziel dieser Studie war es, Muster und sozioökonomische Ungleichheiten in komplementären Ernährungspraktiken bei Kindern im Alter von 6–23 Monaten in 80 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu beschreiben. METHODEN: Wir analysierten nationale Umfragen, die seit 2010 durchgeführt wurden. Die Indikatoren für komplementäre Ernährung bei Kindern im Alter von 6–23 Monaten umfassten die minimale Ernährungsvielfalt (MDD), die minimale Mahlzeitenfrequenz (MMF) und die minimal akzeptable Ernährung (MAD). Ungleichheiten zwischen und innerhalb der Länder wurden mit relativen (Vermögensdezile), dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf und absoluten (geschätztem Haushaltseinkommen) sozioökonomischen Indikatoren dokumentiert. Statistische Analysen umfassten die Berechnung des Steigungsindex der Ungleichheit, Pearson-Korrelation und lineare Regression sowie Streudiagramme. ERGEBNISSE: Nur 21,3 %, 56,2 % und 10,1 % der 80 Länder zeigten Prävalenzwerte von >50 % für MDD, MMF und MAD, jeweils. Westliche pro-arme Ungleichheiten wurden in 2 Ländern für MMF beobachtet, und in keinem der anderen 2 Indikatoren. Muttermilch war die einzige Lebensmittelart mit einer proarmen Verteilung, während tierische Lebensmittel (Milchprodukte, Fleisch und Eier) die ausgeprägtesten pro-reichen Ungleichheiten aufwiesen. Die Ernährungsvielfalt verbesserte sich erheblich, als die absoluten jährlichen Haushaltseinkommen ∼US20.000 überschritten. Alle 3 Ernährungsindikatoren verbesserten sich mit dem Alter, und es wurden keine konsistenten Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen beobachtet. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Überwachung von Indikatoren zur komplementären Ernährung weltweit und die Umsetzung von politischen Rahmenbedingungen und Programmen zur Reduzierung von vermögensbezogenen Ungleichheiten sind entscheidend für die Erreichung einer optimalen Ernährung von Kindern.
Gatica‐Domínguez et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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