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HINTERGRUND: Die etablierte medizinische Hierarchie, die dramatische Expansion des wissenschaftlichen Wissens und der Schwerpunkt auf wertbasiertem Gesundheitswesen bedeuten, dass Absolventen wissen müssen, wie man positive Veränderungen managt und anführt. Es gibt eine kritische Lücke in der Vermittlung dieser Fähigkeiten in der medizinischen Grundausbildung. METHODEN: Unsere medizinische Fakultät entwickelte ein kompetenzbasiertes Führungscurriculum für Medizinstudierende im ersten Jahr, das sich auf Folgendes konzentrierte: sich selbst führen; Teams und Teamarbeit; Einfluss und Kommunikation; Problemlösung; und systemisches Denken. Der Kurs nutzte vier Lehrmethoden zur Führung: erfahrungsbasiertes Lernen; gezielte Entwicklung; Reflexion; und Feedback. Das formale Curriculum umfasste Themen wie die Entwicklung einer Führungsschiene, herausfordernde Gespräche und Verhandlungen. Das informelle Curriculum (Lernen außerhalb des strukturierten Curriculums) beinhaltete die Anwendung von Führung in co-kurrikularen und extracurricularen Aktivitäten (z. B. in einer von Studierenden geführten kostenlosen Klinik). Die Studierenden dokumentierten Führungserfahrungen mithilfe eines neuartigen reflexiven Bewertungsinstruments, erhielten Feedback aus mehreren Quellen und formulierten dann einen Verbesserungsplan. ERGEBNISSE: Die Kursbewertungen stellten fest, dass nur ein Drittel der Erstsemester berichtete, dass das Curriculum Fähigkeiten in Kommunikation und die Fähigkeit zur Problemlösung, Anwendung von systemischem Denken und Teamaufbau entwickelten. Die Studierenden berichteten selbst, dass sie oft produktive Teams aufbauten, führten und verwalteten und Einfluss und Kommunikation anwendeten. Die Bewertung des Mehrquellen-Feedbacks ergab, dass die Studierenden im Durchschnitt als kompetent bis fähig bewertet wurden. DISKUSSION: Ein robustes Curriculum für Medizinstudierende im ersten Jahr zu erstellen, ist eine Herausforderung. Die Reaktionen der Studierenden reichten von zustimmend bis kritisch. Die nächsten Schritte werden sich darauf konzentrieren, das interaktive Lernen zu erhöhen und den Studierenden zu helfen, zu verstehen, warum, wo und wie Führung wichtig ist.
Wagenschutz et al. (Dienstag) untersuchten diese Frage.
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