Ziel dieses Artikels war es, einen kompakten Überblick über aktuelle Strategien zur Minderung und Behandlung von Komplikationen bei der equinen laparoskopischen Chirurgie zu geben. Minimalinvasive chirurgische Techniken sind zum Standard in der equinen Chirurgie für verschiedene diagnostische und therapeutische Eingriffe geworden, wobei angebliche Vorteile wie reduzierte postoperative Schmerzen, beschleunigte Genesung, weniger inzisionsbedingte Komplikationen und verbesserte Bildqualität für den Chirurgen im Vergleich zu traditionellen offenen Verfahren hervorgehoben werden. Trotz dieser Vorteile können Komplikationen auftreten, und die Literatur zeigt eine Variabilität bei Definitionen und Berichtstandards. Eine aktuelle Metaanalyse hebt Blutungen, Organverletzungen, schlechte Bildqualität und inzisionsbedingte Probleme als einige der am häufigsten berichteten Komplikationen hervor, mit einer intraoperativen Komplikationsrate von 6,25 % und einer postoperativen Komplikationsrate von 35,5 %. Berichterstattungsbias und ein Mangel an umfassendem Komplikationsmonitoring lassen darauf schließen, dass die wahre Inzidenz möglicherweise unterschätzt wird. Dieser Artikel hat daher zum Ziel, die klinische Entscheidungsfindung zu unterstützen, indem praktische Ansätze zur Prävention und Intervention bereitgestellt werden. Die fortlaufende Evolution der chirurgischen Techniken und die wachsende Forschung unterstreichen die Notwendigkeit regelmäßiger Aktualisierungen der besten Praktiken.
Luedke et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.