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Hintergrund: Eine Vielzahl von Faktoren, wie individualistische und soziale/umweltbedingte Faktoren, scheinen zu bestimmen, ob Individuen erfolgreich mit dem Substanzmissbrauch aufhören können. In dieser Studie wurde die soziale kognitive Theorie als theoretischer Rahmen verwendet, um die Abstinenz von Substanzgebrauch bei einer Stichprobe iranischer Substanzgebraucher vorherzusagen. Methoden: Daten von 269 männlichen Substanzgebrauchern, die eine stationäre Behandlung durchliefen, wurden mit logistischer Regression analysiert, um die Auswirkungen von sozial-kognitiven Faktoren (Behandlungsmotivation, wahrgenommene soziale Unterstützung, Selbstwirksamkeit zur Vermeidung von Drogen und Erwartungen an das Ergebnis des Drogenverzichts) sowie Hintergrundmerkmalen, die 5–7 Tage nach der Aufnahme gemessen wurden, auf den Status der Drogenabstinenz, der beim 6-Monats-Follow-up gemessen wurde, zu bewerten. Ergebnisse: Die Abstinenzrate nach dem 6-Monats-Follow-up betrug 48,6 %. Wahrgenommene soziale Unterstützung, Behandlungs-Motivation, frühere Behandlungsversuche und das Alter des Beginns des Substanzgebrauchs waren Prädiktoren für die Abstinenz. Der Behandlungserfolg zeigte jedoch keinen Einfluss durch die Selbstwirksamkeit zur Vermeidung von Drogen, die Erwartungen an das Ergebnis des Drogenverzichts und demografische Variablen. Fazit: Unsere Ergebnisse unterstützen nicht die Annahme, dass die Selbstwirksamkeit zur Vermeidung von Drogen vor der Behandlung und die Erwartungen an den Erfolg des Drogenverzichts zu den konsistentesten Prädiktoren für die Behandlungsergebnisse bei Substanzmissbrauch zählen. Daher wird zukünftige Forschung empfohlen, um die Nachbehandlungsniveaus dieser Variablen auf die Behandlungsergebnisse zu erkunden.
Eslami et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.