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Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) sind ein bedeutendes globales Gesundheitsproblem. Die Anzahl der Menschen mit CVD wird voraussichtlich aufgrund der alternden Bevölkerung und zunehmender Risikofaktoren wie Adipositas und Diabetes steigen. Die Identifizierung neuer molekularer Marker ist entscheidend für eine frühzeitige Diagnose und Behandlung. Unter diesen haben Plasmalevels bestimmter miRNAs, die speziell im Herz- und Skelettmuskel exprimiert werden und als MyomiRs bekannt sind, Aufmerksamkeit für ihre Rolle in der kardiovaskulären Gesundheit gewonnen. Diese Studie analysierte die Plasmalevels von miR-133a-3p, -133b und -206 in der Pathogenese von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In einer Fall-Kontroll-Studie mit Patienten aus mehreren Pflegeheimen in Kalabrien (Süditalien), die verschiedene Arten von CVD aufwiesen, verglichen mit Kontrollen ohne CVD, fanden wir eine Herunterregulation von miR-133a-3p bei Herzinsuffizienz und miR-133b bei Schlaganfall sowie eine insgesamt verringerte Expression von miR-133b und miR-206 bei CVD-Patienten, obwohl sie eine geringe Spezifität als Biomarker für CVD zeigten (basierend auf der ROC-Analyse). In silico funktionale Charakterisierung ihrer Ziele und Signalwege offenbarte ihre Beteiligung an kritischen kardiovaskulären Prozessen. Obwohl weitere Forschung notwendig ist, um ihre Mechanismen und klinische Nützlichkeit vollständig aufzuklären, könnten die hier berichteten Ergebnisse Einblicke in den potenziellen Beitrag der MyomiRs im Rahmen von kardiovaskulären Verletzungen bieten und Anhaltspunkte für neue Forschungsrichtungen liefern.
Crocco et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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