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Der technologische Fortschritt und die Einführung moderner therapeutischer Methoden verändern ständig die zeitgenössische Kieferorthopädie. Immer mehr kieferorthopädische Patienten sind berufstätige Erwachsene, die schnelle und zufriedenstellende Therapieergebnisse erwarten, was die Bedeutung von Methoden zur Beschleunigung der Zahnbewegung erhöht. Ziel dieser Studie war es, die aktuelle Literatur zu den Methoden zur Beschleunigung der Zahnbewegung und zur Reduzierung der Dauer der aktiven Therapiephase zu überprüfen. Die Literatur wurde aus den Datenbanken PubMed und EBSCO mit den Schlüsselwörtern "beschleunigte kieferorthopädische Zahnbewegung" gesammelt. Die beschriebenen Methoden wurden als konservativ und chirurgisch kategorisiert. Besonders erwähnenswert sind die pharmakologischen Mittel, die in der konservativen Behandlung eingesetzt werden, wie Wachstumshormon, Parathormon, Thyroxin und Vitamin D. Diese stimulieren die Osteoklasten, um die Resorption durch verschiedene Mechanismen zu erhöhen. Zu den effektiven Methoden gehören auch physikalische Reize, z.B. Vibrationen oder Photobiomodulation. Die meisten Studien, die die Wirkungen von pharmakologischen Mitteln beschreiben, beruhten auf Tierversuchen und könnten daher an klinischer Relevanz fehlen. Die Kortikotomie und ihre Modifikationen basierend auf dem regionalen beschleunigten Phänomen (RAP) könnten sich als nützliche Erweiterung der kieferorthopädischen Behandlung erweisen, insbesondere bei Erwachsenen, einschließlich Patienten mit Parodontalerkrankungen.
Kacprzak et al. (Sa.) untersuchten dieses Thema.
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