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Der essentielle Spleißfaktor SF2/ASF und das heterogene nukleäre Ribonukleoprotein A1 (hnRNP A1) modulieren das alternative Spleißen in vitro von pre-mRNAs, die 5' Spleißstellen vergleichbarer Stärken enthalten, die um eine gemeinsame 3' Spleißstelle konkurrieren. Unter Verwendung natürlicher und Modell-pre-mRNAs haben wir untersucht, ob das Verhältnis von SF2/ASF zu hnRNP A1 auch andere Arten des alternativen Spleißens in vitro reguliert. Wir fanden heraus, dass ein Überschuss an SF2/ASF unangemessenes Exon-Skipping effektiv verhindert und auch die Auswahl von gegenseitig exklusiven, gewebespezifischen Exons in natürlicher beta-Tropomyosin-pre-mRNA beeinflusst. Im Gegensatz dazu verursacht ein Überschuss an hnRNP A1 kein unangemessenes Exon-Skipping in natürlichen konstitutiv oder alternativ gespleißten pre-mRNAs. Obwohl hnRNP A1 das alternative Exon-Skipping fördern kann, ist dieser Effekt nicht universell und hängt z.B. von der Größe des internen alternativen Exons und der Stärke des Polypyrimidin-Trakts im vorhergehenden Intron ab. Bei geeigneten alternativen Exons fördert ein Überschuss an SF2/ASF die Exon-Inklusion, während ein Überschuss an hnRNP A1 das Exon-Skipping verursacht. Wir schlagen vor, dass in einigen Fällen das Verhältnis von SF2/ASF zu hnRNP A1 eine Rolle bei der Regulierung des alternativen Spleißens durch Exon-Inklusion oder -Skipping spielt, durch die antagonistischen Effekte dieser Proteine auf die Auswahl alternativer Spleißstellen.
Mayeda et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.