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Glukagon wird historisch als das gegenregulatorische Hormon zu Insulin beschrieben, das durch Fasten/Hypoglykämie induziert wird, um den Blutzuckerspiegel durch lebervermittelte Aktionen zu erhöhen. Es wird jedoch zunehmend klar, dass die Biologie von Glukagon viel komplexer ist und über die hepatischen Wirkungen hinausgeht, um die Kontrolle über den Glukosestoffwechsel auszuüben. Wir diskutieren die Inkonsistenzen mit der kanonischen Sichtweise, dass Glukagon primär ein hyperglykämisches Agens ist, das durch Fasten/Hypoglykämie getrieben wird, und heben die jüngsten Fortschritte hervor, die die metabolische Rolle von Glukagon neu gestaltet haben. Diese Konzepte werden im Kontext sowohl der normalen Physiologie als auch der Pathophysiologie von Krankheiten betrachtet und anschließend erweitert, um auf aufkommende Strategien einzugehen, die die Agonismus von Glukagon in der Pharmakologie zur Behandlung von Diabetes integrieren.
Finan et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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