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Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, dass 0,7 % der Nanopartikel an feste Tumoren geliefert werden. Diese geringe Liefer-Effizienz hat erhebliche Auswirkungen auf die Translation von Krebs-Nanomedikamenten, da die meisten der Nanomedikamente von Nicht-Tumor-Zellen sequestriert werden. Um die Liefer-Effizienz zu verbessern, ist es notwendig, den quantitativen Beitrag jedes Organs zu untersuchen, das den Transport von Nanopartikeln zu festen Tumoren blockiert. Hier hypothesieren wir, dass die Entfernung der Leber-Makrophagen, Zellen, von denen berichtet wurde, dass sie die größte Menge zirkulierender Nanopartikel aufnehmen, zu einer signifikanten Erhöhung der Nanopartikel-Liefer-Effizienz zu festen Tumoren führen würde. Wir waren überrascht zu entdecken, dass die maximal erreichbare Liefer-Effizienz nur 2 % betrug. In unserer Analyse gab es eine klare Korrelation zwischen Partikeldesign, chemischer Zusammensetzung, Makrophagen-Depletion, tumorpathophysiologischen Bedingungen und Tumorliefer-Effizienz. In vielen Fällen beobachteten wir eine 18- bis 150-fache Höhereffizienz, konnten jedoch keine Liefer-Effizienz über 2 % erzielen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass wir andere Organe wie die Milz, Lymphknoten und Tumoren eingehender betrachten müssen, um den Lieferprozess zu vermitteln. Eine systematische kartografische Erfassung des Beitrags jedes Organs quantitativ wird es uns ermöglichen, die Ursachen der niedrigen Tumorliefer-Effizienz zu identifizieren. Dies ermöglicht im Wesentlichen die Entwicklung einer rationalen Strategie zur Verbesserung der Liefer-Effizienz von Nanopartikeln zu festen Tumoren, sei es durch die Konstruktion multifunktionaler Nanosysteme oder durch die Manipulation biologischer Barrieren.
Tavares et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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