Diese Studie hat empirisch überprüft, wie sich das nationale Grundsicherungssystem auf die Stabilität von Haushalten mit niedrigem Einkommen (insbesondere von Haushalten, die Sozialleistungen erhalten) auswirkt. Für die Analyse wurden fiskalische Paneldaten von 2017 bis 2023 genutzt, wobei Haushalte, die Grundsicherungsleistungen beziehen, als Behandlungsgruppe und Haushalte mit niedrigem Einkommen, die keine Leistungen beziehen, als Kontrollgruppe definiert wurden. Das Forschungsdesign basierte auf einem quasi-experimentellen Ansatz, der ein DID-Modell mit einer Propensity Score Matching (PSM) Methode kombinierte. Die Ergebnisse zeigten, dass der Bezug von Grundsicherungsleistungen die medizinischen Ausgaben signifikant reduzierte und die Ausgaben für Lebensmittel stabilisierte. Im Gegensatz dazu gab es in Bezug auf die Wohnzufriedenheit keine statistisch signifikanten Veränderungen, was darauf hinweist, dass Verbesserungen im nicht monetären Bereich begrenzt sind. Diese Ergebnisse zeigen, dass das nationale Grundsicherungssystem tatsächlich zur Lebenssicherheit von einkommensschwachen Haushalten beiträgt und deuten auf die Notwendigkeit hin, den nicht monetären Wohlfahrtsbereich in Zukunft zu stärken. Diese Studie unterscheidet sich von bisherigen Forschungsarbeiten durch die umfassende Analyse von medizinischen Ausgaben, Lebensmittelkosten und Wohnzufriedenheit, wodurch die multidimensionalen Effekte der Wohlfahrtspolitik überprüft wurden.
Won et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.