Dieses Papier entwickelt die Relationale Kontinuumsontologie (RCO) als strukturelles Rahmenwerk zur Verständigung über Emergenz, Naturgesetze, organisierte Komplexität und die Bedingungen der physikalischen Realität. Der Rahmen beginnt mit der Annahme, dass Existenz ontologisch gegeben und intrinsisch durch generative Kapazität charakterisiert ist. Der kontinuierliche Ausdruck dieser intrinsischen generativen Kapazität bildet die generative relationale Kontinuität, aus der Beziehungen, Organisationen und organisatorische Regimes entstehen. Aus dieser Perspektive werden Stabilisierung, Wiederkehr, Transformation und Reorganisation als miteinander verbundene Prozesse verstanden, durch die identifizierbare Strukturen, Gesetze, räumliche und zeitliche Ordnung sowie physikalische Systeme möglich werden. Ein minimales formales Schema wird eingeführt, um die strukturellen Beziehungen zwischen Existenz, generativer Kapazität, relationaler Organisation, Stabilisierung und der Bildung von Gesetzen zu verdeutlichen. Der Rahmen schlägt eine einheitliche ontologische Struktur vor, durch die Emergenz in physikalischen, biologischen und komplexen Systemen mit größerer erklärender Kohärenz und Ökonomie interpretiert werden kann.
Rony Moussa (Mon,) untersuchte diese Frage.
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