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Der Erfolg der Gentherapie hängt stark von der Leistungsfähigkeit der Vektoren ab, die Transgene effektiv an die gewünschten Zellpopulationen liefern können. Da Viren sich entwickelt haben, um genetisches Material in Zellen zu übertragen, ist in den letzten Jahrzehnten ein umfangreiches Forschungsgebiet entstanden, das die natürlichen Eigenschaften von Viren nutzt und neue Merkmale in diese einführt. Insbesondere zielt das Feld der synthetischen Virologie darauf ab, Wissen aus der grundlegenden Virologieforschung zu nutzen, um funktional verbesserte Genübertragungsvektoren zu entwerfen. Die verbesserten viralen Vektoren, oder 'bionischen' Viren, verfügen über entwickelte Komponenten, oder 'Teile', die natürlich (intrinsisch zu Viren oder von anderen Organismen) und synthetisch (wie von Menschen gemachte Polymere oder anorganische Nanopartikel) sind. Verschiedene Entwurfsstrategien - rational, kombinatorisch und pseudo-rational - wurden verfolgt, um die hybriden Viren zu schaffen. Die Genübertragungsvektoren der Zukunft werden wahrscheinlich die Grenzen zwischen natürlichen und synthetischen Bereichen überschreiten, um die einzigartigen Stärken der verschiedenen funktionalen Teile zu nutzen, die auf Virus-Kapside übertragen werden können. Solche Forschungsbemühungen werden die Kontrolle über die funktionale Kapazität dieser nanoskaligen Geräte für die Biomedizin erweitern und verbessern.
Guenther et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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