Die Auswahl der Materialien für biomedizinische Anwendungen unterliegt strengen Anforderungen, einschließlich Biokompatibilität, biologischer Sicherheit, Korrosionsbeständigkeit und mechanischer Kompatibilität mit menschlichen Geweben. Unter den metallischen Biomaterialien haben äquiatomare Nickel-Titan-Formgedächtnislegierungen (NiTi SMAs), allgemein bekannt als Nitinol, aufgrund ihrer einzigartigen funktionalen Eigenschaften, insbesondere Superelastizität (SE) und dem Formgedächtniseffekt (SME), erhebliches Interesse für medizinische Geräte wecken können. Diese funktionalen Verhaltensweisen stammen von reversiblen stress- und temperaturinduzierten martensitischen Phasenübergängen, die es dem Material ermöglichen, große Deformationen zu durchlaufen und seine ursprüngliche Form ohne dauerhafte Schäden wiederherzustellen. Dieser einzigartige Mechanismus ermöglicht es Nitinol, außergewöhnliche Flexibilität und Haltbarkeit unter physiologischen Bedingungen zu zeigen. Darüber hinaus zeigt Nitinol im Vergleich zu konventionellen metallischen Biomaterialien ein relativ niedriges Elastizitätsmodul, das näher am dem von kortikalem Knochen liegt, während es hohe Festigkeit beibehält. Diese Überprüfung bietet einen fokussierten Überblick über aktuelle Fortschritte in Nitinol-Legierungen und betont deren funktionale Eigenschaften, zugrunde liegende Mechanismen und Anwendungen in biomedizinischen Geräten wie Stents, Führungsdrähten und kieferorthopädischen Bögen. Darüber hinaus behandelt das Manuskript kurz die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit NiTi-Biomaterialien und hebt bestehende Strategien hervor, die darauf abzielen, ihre Zuverlässigkeit in biomedizinischen Anwendungen zu verbessern.
Gholizadeh et al. (Mon,) studierten diese Frage.