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Die Adsorption von Chitosan auf Cellulose-Baumwollfasern führt zu antimikrobiellen Eigenschaften, die hauptsächlich durch die Menge und den Standort von Aminogruppen erzeugt werden. Daher ist es wichtig, beide Parameter analysieren zu können, insbesondere in einem heterogenen System, nämlich Baumwollfasern, die mit Chitosan beschichtet sind. In dieser Forschung wurden drei verschiedene analytische Techniken angewendet, um Aminogruppen von mit Chitosan beschichteten Baumwollfasern zu bestimmen. Die Anzahl der positiv geladenen Gruppen wurde indirekt durch die spektrophotometrische Methode unter Verwendung des Farbstoffs Acid Orange 7 und durch die Anwendung der Polyelektrolyt-Titration bestimmt. Darüber hinaus wurde die chemische Oberflächenzusammensetzung in Bezug auf nicht-modifizierte sowie modifizierte Baumwollfasern (beschichtet mit Chitosan) mittels Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS) untersucht. Die Ergebnisse einer Kombination dieser Methoden zeigen, dass die Behandlung mit Chitosan mehr als 14 mmol/kg zugängliche Aminogruppen auf den Baumwollfasern einführt. Die Ergebnisse stimmten gut mit den Ergebnissen der XPS überein. Die Verwendung von spektrophotometrischen und Titrationsmethoden in Kombination mit XPS scheint ein sehr nützliches Werkzeug zur Identifizierung der Bildung von Aminogruppen in modifizierten Baumwollfasern und deren Oberflächen zu sein.
Zemljič et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.