Key points are not available for this paper at this time.
Ziel: Bestimmung der frühen Magnetresonanztomographie (MRT)-Merkmale neuer Läsionen bei Multipler Sklerose (MS), die sich zu paramagnetischen Randläsionen (PRLs) entwickeln, die mit fortschreitenden Gewebeverletzungen bei MS assoziiert sind. Methoden: Neue kontrastverstärkte Läsionen, die bei der routinemäßigen klinischen MRT beobachtet wurden, wurden innerhalb von 4 Wochen nach der Beobachtung und 3 und 6 Monate später bei 7 T bildlich festgehalten. Die 6-Monats-MRT wurde verwendet, um den PRL-Status (PRL oder Nicht-PRL) zu klassifizieren. Der Zusammenhang zwischen frühen Läsionseigenschaften und anschließendem PRL-Status wurde unter Verwendung generalisierter linearer gemischter Modelle bewertet. Eine Random-Forest-Klassifikation wurde durchgeführt, um frühe Prädiktoren für den nachfolgenden PRL-Status zu klassifizieren. Ergebnisse: Von 93 kontrastverstärkten Läsionen bei 23 MS-Patienten entwickelten sich 37 Läsionen zu einer PRL. Bei Läsionen, die sich zu PRLs entwickelten, verglichen mit denen, die dies nicht taten, betrug die durchschnittliche Lazions-T1 bei der initialen 7 T MRT 1994 ms im Vergleich zu 1670 ms (p-Wert <0,001), und das durchschnittliche Volumen betrug 168,7 mL im Vergleich zu 44 mL (p-Wert <0,001) bei Läsionen, die dies nicht taten. Diese Volumendifferenzen wurden auch in 3 T Aufnahmen festgestellt (p-Wert <0,001) sowie für intensivitätsnormalisiertes T1-w (p-Wert = 0,011) und fluid-unterdrückte inversionswiederherstellung (p-Wert = 0,005). Die Fläche unter der Receiver Operating Characteristic-Kurve für die Random-Forest-Klassifikation mit Leave-One-Out-Kreuzvalidierung betrug 0,86 bei Verwendung der anfänglichen 7 T-Merkmale. Interpretation: Neue MS-Läsionen, die sich zu PRLs entwickeln, können früh in der Läsionsevolution identifiziert werden. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass biologische Mechanismen, die der PRL-Entwicklung zugrunde liegen, früh beginnen, was wichtige Implikationen für klinische Studien hat, die sich auf die Entwicklung von PRLs und nachfolgende Therapeutika konzentrieren. ANN NEUROL 2023;94:736–744
Clark et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: