Die Transformation von Geschäftsmodellen und Betrieb erfolgt in Schwellenländern in rasantem Tempo, wobei Unternehmen Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, um diese Transformationen noch schneller voranzutreiben, jedoch ohne etablierte Governance- und Kontrollprozesse, um die damit verbundenen Risiken zu adressieren. Dieses Papier untersucht einige der Chancen für Organisationen, die KI-Governance in Umgebungen mit ungleichem Zugang zu digitaler Infrastruktur, einem ständig wechselnden regulatorischen Umfeld, Datenqualitätsproblemen und einem Mangel an Spezialisten zu verbessern. Die Studie basiert auf Informationen aus OECD- und Weltbankberichten, dem kürzlich entwickelten Rahmen für die Prüfung von Künstlicher Intelligenz des Institute of Internal Auditors und der Literatur aus aktuellen akademischen und praktischen Quellen. Die Analyse hat sieben Governance-Lücken aufgedeckt, die wahrscheinlich wiederholt auftreten werden: strategische Verantwortung, Design von Politik- und Governance-Kontrollen, Daten-Governance, Transparenz und Erklärbarkeit, Governance von Dritten, Fähigkeiten und Prüfungsbereitschaft sowie kontinuierliche Überwachung. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, schlägt das Papier ein dreischichtiges Modell der Assurance mit KI vor, das Governance-, Management- und Assurance-Verantwortlichkeiten verbindet. Es schafft auch einen Governance-Lifecycle-Ansatz, der Governance-Lücken mit Assurance-Prozessen in Einklang bringt. Die Ergebnisse bieten wertvolle Erkenntnisse für IT-Prüfer, die darauf abzielen, eine vertrauenswürdige, verantwortungsvolle und nachhaltige Nutzung von Unternehmens-KI zu fördern.
Yin et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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