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Dieser Artikel behandelt den geschlechtsspezifischen Charakter des zeitgenössischen Spielplatzes. Basierend auf Beobachtungsstudien in acht Amsterdamer Spielplätzen und Interviews mit Nutzern wird gezeigt, wie die Teilnahme am Spielplatz, Aktivitäten und Mikrogeografien durch Geschlecht strukturiert sind. Darüber hinaus fungiert der Spielplatz nicht nur als geschlechtsspezifizierter Raum, sondern auch seine physischen und symbolischen Landschaften verstärken diese binäre Trennung. Zudem wird der umstrittene Charakter dieser Trennung anhand von Beispielen von Mädchen und Jungen veranschaulicht, die traditionelle Geschlechterverhalten in Frage stellen. In seinem geschlechtsspezifischen Zugang ist der Spielplatz mit anderen öffentlichen Räumen vergleichbar: Im Gegensatz dazu war er jedoch bisher nicht im Fokus feministischer Kritik. Dieser Artikel weist auf die größere Bedeutung der Schaffung emanzipatorischer öffentlicher Spielumgebungen hin.
Lia Karsten (Sat,) untersuchte dieses Thema.