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HINTERGRUND: Somatostatin-Analoga (SSA) können den Glukosemetabolismus beeinflussen, aber die klinische Relevanz dieses Effekts ist ungewiss, da die bisher durchgeführten Studien hinsichtlich der Patientenzahl und der Heterogenität in Bezug auf Dauer und Art der Nachbeobachtung begrenzt sind. ZIEL: Ziel der Studie war es, über die Metaanalyse von Akromegalie-Studien den klinischen Einfluss von SSA auf den Glukosemetabolismus zu bewerten. Die analysierten Ergebnisse waren Nüchternplasmaglukose, Nüchternplasmainsulin, Hämoglobin A(1c) und Plasmaglukosekonzentrationen während des oralen Glukosetoleranztests. STUDIENWAL: Die Einschlusskriterien waren: 1) Dauer der SSA-Behandlung von mindestens 3 Wochen; 2) verfügbare numerische Daten für mindestens eines der vier untersuchten biochemischen Ergebnisse; 3) Messung der Ergebnisse vor und nach der SSA-Behandlung; 4) keine Auswahl von akromegalen Patienten nach ihrer Reaktionsfähigkeit auf SSA. Nach Überprüfung erfüllten nur 31 Studien die Einschlusskriterien und wurden daher zur Datenerhebung und Analyse ausgewählt. DATENSYNTHESE: Die SSA-Behandlung ergab eine statistisch signifikante Abnahme des Nüchternplasmainsulin (Effektgröße -0.45, 95% Konfidenzintervall (KI) von -0.58 bis -0.32, P < 0.001), ohne signifikante Veränderung des Nüchternplasmaglukose (Effektgröße +0.04, 95% KI von -0.07 bis +0.15, P = 0.52) und Hämoglobin A(1c) (Effektgröße +0.11, 95% KI von -0.02 bis +0.23, P = 0.09). Die Serumglukosewerte während des oralen Glukosetoleranztests zeigten während der SSA-Behandlung signifikante Veränderungen (Effektgröße +0.31, 95% KI von +0.17 bis +0.45, P < 0.001), obwohl es eine hohe Inkonsistenz zwischen den Studien gab. FAZIT: Unsere Daten deuten darauf hin, dass die durch SSA induzierten Modifikationen der Glukose-Homöostase möglicherweise einen insgesamt geringfügigen klinischen Einfluss bei Akromegalie haben.
Mazziotti et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.